Die Automatisierung und Robotisierung der Produktion ist ein komplexer Prozess mit vielen Phasen. Jede Phase muss sorgfältig geplant werden, wobei neben den Unternehmensbedürfnissen auch der verfügbare Platz, die bestehenden Systeme und vor allem die Möglichkeiten der Koordination dieser Systeme mit Roboterarbeitsplätzen berücksichtigt werden müssen. Ein Robotik-Integrator spielt dabei eine Schlüsselrolle – wir erklären, wer er ist und was er tut.
Was macht ein Robotik-Integrator?
Ein Robotik-Integrator ist eine Einzelperson oder ein Unternehmen, dessen Hauptaufgabe darin besteht, Robotersysteme in den Anlagen eines Kunden zu einem stimmigen Gesamtsystem zu integrieren. Der Tätigkeitsbereich variiert je nach Kompetenzen. Einige Integratoren, darunter Taskoprojekt, bieten umfassende Dienstleistungen an, von der Konstruktion der Maschinen, deren Bau, Programmierung, bis hin zur Montage und Implementierung von Robotern oder sogar kompletten Produktionslinien. Andere sind auf die Koordination automatisierter Technologien spezialisiert.
Die Fähigkeit, verschiedene Systeme und Technologien zu verbinden, ist für Systemintegratoren von zentraler Bedeutung. Die Integration industrieller Automatisierungsprozesse umfasst sowohl die Koordination der eingesetzten Roboter und ihrer Software als auch deren Synchronisierung mit den bereits in der Produktionsanlage vorhandenen Systemen. Daher müssen Spezialisten über umfassende Kenntnisse in den Bereichen Ingenieurwesen, IT, Programmierung und Betriebswirtschaft verfügen, um Kunden die optimale, auf ihre Unternehmensbedürfnisse zugeschnittene Lösung präsentieren zu können – eine Lösung, die die Produktion tatsächlich optimiert und die Arbeitseffizienz steigert.
Warum lohnt es sich, die Dienste eines Automatisierungsintegrators in Anspruch zu nehmen?
Viele Fertigungsunternehmen, die Automatisierungslösungen in ihren Werken implementieren möchten, verfügen nicht über das nötige Know-how. Ein Systemintegrator kann hier Abhilfe schaffen! Im ersten Schritt definiert der Integrator die wichtigsten Ziele, Entwicklungsrichtungen und Herausforderungen des Unternehmens, die durch die Implementierung und Integration der Automatisierung adressiert werden sollen. Er führt anschließend eine umfassende technische Bewertung der im Werk eingesetzten Technologien durch und untersucht dabei IT-, Automatisierungs- und Steuerungssysteme. Darauf aufbauend entwirft er das optimale System und testet es, um etwaige Ungenauigkeiten zu korrigieren und das Risiko von Maschinenausfällen oder -störungen zu minimieren. So wird sichergestellt, dass die in der nächsten Phase implementierten Automatisierungstechnologien perfekt auf die individuellen Bedürfnisse des Unternehmens abgestimmt sind und echte Vorteile in Form von optimierten Produktionskosten, gesteigerter Produktivität und höheren Gewinnen bringen.
Es ist wichtig zu wissen, dass die Rolle eines Systemintegrators nicht allein auf Automatisierungsfragen beschränkt ist. Oftmals fungiert er auch als Berater und unterstützt Kunden dabei, die Technologie optimal für ihre Geschäftsziele einzusetzen. Er präsentiert Lösungen, die nicht nur aktuelle Probleme lösen, sondern auch zukünftige Bedürfnisse des Unternehmens berücksichtigen. Ein Spezialist bietet zudem Support nach der Systemimplementierung, schult Mitarbeiter in Maschinenbedienung und Sicherheitsvorkehrungen und übernimmt Service und Wartung für automatisierte Arbeitsstationen.
Automatisierungsintegration ist nicht nur etwas für große Unternehmen
Obwohl manche die Roboterintegration als Lösung vor allem für Großunternehmen betrachten, bietet sie in der Praxis auch kleinen und mittelständischen Unternehmen gleichermaßen spürbare Vorteile. Kleinere Produktionsstätten müssen sich dynamisch verändernden Marktbedürfnissen und Kundenerwartungen anpassen und gleichzeitig einem stetig wachsenden Wettbewerb standhalten. Daher ist die Optimierung von Kosten und Ressourcennutzung besonders wichtig. Automatisierungs- und Robotiklösungen können hierbei helfen! Die Einführung automatisierter und robotischer Arbeitsplätze ist zwar zunächst mit relativ hohen Kosten verbunden, doch die Investition amortisiert sich schnell und generiert schon bald echte Gewinne. Dies trägt nicht nur zu höheren Unternehmenseinnahmen, sondern auch zu einer dynamischen Unternehmensentwicklung und gesteigerter Wettbewerbsfähigkeit bei!
